Schnarchtherapie in Hannover-Garbsen

Schnarchen - Folgen und Therapiemöglichkeiten

Unter Schnarchen versteht man ein unangenehmes, störendes Geräusch, das in den oberen Atemwegen eines schlafenden Menschen erzeugt wird. Männer sind häufiger betroffen als Frauen und die Neigung zum Schnarchen steigt mit zunehmendem Alter. Ursachen des Schnarchens können Übergewicht, die Einnahme gewisser Medikamente wie z.B. Schlaftabletten, fettreiches Essen oder abendliche Alkoholaufnahme sein.

Das Schnarchen alleine stellt noch keine Gefahr für den Betroffenen dar, es ist allenfalls eine Lärmbelästigung für den Bettnachbarn und einer der häufigsten Gründe für Streit im Schlafzimmer.

Ein Risiko für die Gesundheit besteht allerdings dann, wenn zusätzlich zum Schnarchen noch Atemaussetzer, die sogenannte Schlafapnoe, hinzukommen. Die Schlafapnoe belastet zum einen Herz und Kreislauf, zum anderen kommt es als Folge der Atemaussetzer zu einem Sauerstoffmangel, der zu Aufweckreaktionen (Arousals), aber auch zu Tagesmüdigkeit und Konzentrationsstörungen oder zu dem gefährlichen Sekundenschlaf führen kann.

Das ruhestörende Schnarchen sowie eine leicht- bis mittelgradige Schlafapnoe können mit individuell im Labor hergestellten Schienen, die ähnlich wie Zahnspangen oder ein Sportlermundschutz aussehen, behandelt werden.

Die sogenannten Schnarcherschienen sorgen dafür, dass der Rachenraum geöffnet bleibt und die Lungen ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden können, was für den Betroffenen, aber auch seinen Bettnachbarn, zu einem ruhigeren und erholsameren Schlaf führt und die Lebensqualität erheblich bessert.

Das Herstellen und Anpassen der Schienen erfolgt durch spezialisierte Zahnmediziner, die in der Regel mit schlafmedizinischen Fachärzten zusammenarbeiten. Voraussetzung für eine gute Therapie sind neben einer ausführlichen Diagnostik und guter Mitarbeit des Patienten auch die enge Zusammenarbeit des Therapeuten mit verschiedenen medizinischen Fachdisziplinen wie z.B. Internisten oder Hals-, Nasen-, Ohrenärzten.